Nachfolgende „Pfeiler“ sind uns in unserer Arbeit wichtig. Dabei sehen wir uns dem in unserem Schulprogramm vorangestellten Leitsatz verpflichtet:
Wir sollten uns weniger bemühen,
den Weg für unsere Kinder vorzubereiten,
als unsere Kinder für den Weg.
Gelingender Schulanfang
Wir bemühen uns darum, „unsere Kinder“ bei ihrer Einschulung dort abzuholen, wo sie stehen. Dazu nehmen wir seit langem schon sehr früh den Kontakt zur benachbarten Kindertagesstätte der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde auf und nutzen mitunter die Möglichkeit zur Hospitation und zum Gespräch schon vor der Einschulung. Im Einschulungsverfahren selbst versuchen wir, unsere zukünftigen Schüler und Schülerinnen so genau wie möglich in ihren Stärken und mit ihrem Entwicklungsbedarf kennen zu lernen, um den Eltern in Beratungsgesprächen Hilfestellungen anzubieten.
Dieses „Kennenlernen“ vollzieht sich
- in Hospitationsstunden und durch Gespräche der Kooperationslehrkraft der Schule (eine Unterrichtsstunde pro Woche) in der Kindertagesstätte in der Zeit von Beginn Mitte/Ende August bis Oktober im Jahr vor der Einschulung;
- in ausführlichen „Einzelgesprächen“ zunächst mit jedem Kind und seinen Eltern im Monat November (Anmeldegespräche), ca. ein halbes Jahr vor der Einschulung;
- im „Unterrichtsspiel“ in Kleingruppen Anfang Februar im Jahr der Einschulung;
- im nach Bedarf stattfindenden Rückmeldegespräch nach dem Unterrichtsspiel;
- beim „Schulschnuppertag“ der Kindergartenkinder im Mai oder Juni vor der Einschulung.
Vermittlung einer soliden, grundlegenden Bildung
Wir sind bestrebt, unseren Schülern und Schülerinnen im Laufe ihrer Grundschulzeit eine breite und solide Basis zu vermitteln, so dass sie möglichst in der Lage sind, ihrem Leistungsvermögen entsprechend in der weiterführenden Schule erfolgreich und motiviert lernen zu können.
Diese Basis beinhaltet nicht nur eine gute Schreib- und Lesekompetenz sowie die Beherrschung der Grundrechenarten, sondern schließt ebenso Umweltwissen, Lernmethodik, Selbstorganisation und soziale Kompetenz, aber vor allem auch die Persönlichkeitsentwicklung mit ein.
Wir bemühen uns, den Unterricht interessant und abwechslungsreich zu gestalten und beziehen dabei selbstverständlich „moderne Unterrichtsmethodik“ mit ein. So finden sich lehrerorientierte neben geöffneten Unterrichtsformen, wie z. B. Werkstatt-, Tages- und Wochenplanunterricht, Freiarbeit und Projektarbeit. Gerade diese Formen von Unterricht sind besonders gut geeignet, um das selbständige, selbst organisierte, entdeckende Lernen zu ermöglichen - nicht selten der Grundstein für motiviertes und damit nachhaltiges Lernen.
Besondere Lernanreize eröffnen wir unseren Kindern auch durch den Umgang mit „modernen Medien“, indem wir die Beschäftigung mit Lernprogrammen am PC in den Unterricht integrieren oder das Medium einsetzen für Rechercheaufgaben im Bereich des HSU-Unterricht sowie für das Verfassen und Gestalten von eigenen Texten.
Seit Beginn der Verlässlichkeit im Schuljahr 2003/2004 findet/fand Unterricht in wechselnder Form immer auch klassen- und/oder jahrgangsübergreifend statt:
- im „Sportunterricht“ in den Jahrgängen 1 bzw. 2 (Schwimmen, Psychomotorik und Sport) klassenübergreifend;
- im „Sportunterricht“ in den Jahrgängen 3 und 4 in den Jahren
- im Religions-, Musik- und Sportunterricht in den Schuljahren 2003/2004 und 2004/2005 jahrgangsübergreifend für den 3. und 4. Jahrgang;
- seit Beginn der Verlässlichkeit das jahrgangsübergreifende HSU-Projekt (eine Doppelstunde pro Woche)für den 3. und 4. Jahrgang
- im Bereich des Förderns und Forderns LRS-Föderung, Mathe-Knobeleien oder Kreatives Schreiben jahrgangsübergreifend für Kinder aus dem 3. und 4. Jahrgang.
Durch diese übergreifend gebildeten Lerngruppen wollen wir das soziale Miteinander unserer Schüler und Schülerinnen sowie das Lernen voneinander intensivieren.
Individuelle Förderung
Gemäß dem Prinzip „Fördern und Fordern“ sind wir bemüht, unseren Schülern und Schülerinnen die notwendigen Hilfestellungen im binnendifferenzierten Unterricht zu geben, indem sowohl Unsicherheiten aufgefangen als auch besondere Stärken gefördert werden.
Eine wesentliche Grundlage „passgenauer Förderung“ von Anfang an sehen wir in einer genauen Beobachtung und Diagnose unserer Schulanfänger. Im Schuljahr 2008/2009 werden wir darin unterstützt durch eine Sonderpädagogin, die mit vier Wochenstunden in der Schuleingangsstufe mitarbeiten wird. So soll auch erstmalig mit allen Erstklässlern das „Münsteraner Screening“ durchgeführt werden, das uns helfen soll, rechtzeitig aufmerksam zu werden auf Kinder, die möglicherweise Probleme beim Schreiben- und Lesenlernen entwickeln könnten.
Durch die Fach- und Lehrerkonferenz ist für das kommende Schuljahr ebenso beschlossen worden, dass mit allen Kindern zu festgelegten Zeiten die „Hamburger Schreibprobe“ durchgeführt werden soll, um so rechtzeitig und detailliert Hinweise auf eine sich entwickelnde bzw. schon bestehende Lese-Rechtschreib-Schwäche zu erhalten.
Zusätzlich zu den binnendifferenzierenden Maßnahmen ist es uns wichtig, „begleitende Angebote“ in Form von „Lernclubs“ vorzuhalten; denn auf ausgeprägte Sonderbedürfnisse kann eher in einer Kleingruppensituation reagiert werden. Lernclubs gibt es für Kinder sowohl mit Unsicherheiten im Lesen und Schreiben (Lernclub „Deutsch“/Lernclub „LRS“) als auch für Kinder, die besonderes Interesse am Verfassen von Texten zeigen (Lernclub „Kreatives Schreiben“). Für Kinder, die im Fach Mathematik größere Unsicherheiten zeigen, gibt es den Lernclub „Mathematik“. Für mathematisch besonders interessierte Schüler und Schülerinnen in den 3. und 4. Jahrgängen bieten wir den Lernclub „Mathematik +“ an.
Kinder, die ab dem 3. Jahrgang bereits deutliche und andauernde Unsicherheiten in der Rechtschreibung zeigen oder bei denen eine LRS im 4. Schuljahr förmlich anerkannt wurde, lassen wir seit dem vergangenen Schuljahr durch den Lernserver der Universität Münster diagnostizieren. Aufgrund dieser Diagnose, die kostenpflichtig ist und die wir aus unserem Etat finanzieren, wird für jedes Kind ein individueller Förderplan erstellt, dessen Inhalte in eigenem Tempo bearbeitet werden.
Bei der Leseförderung werden wir vor allem in den Eingangsklassen seit Jahren durch „Lesemütter“ und „Leseväter“ unterstützt. Außerdem steht seit Frühjahr 2007 allen Kindern über das Internet das Lese-Programm Antolin zur Verfügung, für das die Schule eine Lizenz erworben hat. Als großer „Magnet“ hat sich unsere seit Ende Mai 2008 eröffnete Schülerbücherei erwiesen. Täglich wird sie von zahlreichen Kindern während der Pausen genutzt. Manchmal müssen Kinder sogar vorübergehend abgewiesen werden, weil das Kontingent (30 Kinder im Raum) ausgeschöpft ist. Als besonders wichtig für die Leseförderung erleben wir die jährlich für den 3. und 4. Jahrgang stattfindende Autorenlesung, die immer vom Schulverein mitfinanziert wird.

Seit März 2008 gibt es für mathematisch interessierte Schüler und Schülerinnen eine neue Herausforderung: der Mathepirat. Auch dieses Programm findet regen Zuspruch. Im Schuljahr 2007/2008 haben erstmalig Jungen und Mädchen des 3. und 4. Jahrgangs am Mathematikwettbewerb „Mathekänguru“ teilgenommen und sich dadurch mit vielen anderen Schülern und Schülerinnen in ganz Europa in ihrem Leistungsvermögen messen können.
In Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologischen Dienst beim Kreis Pinneberg melden wir immer wieder die Kinder für das Projekt „Enrichment – Begabtenförderung in Schleswig-Holstein“ an, die besondere Begabungen deutlich werden lassen. Im Rahmen dieses Projektes erhalten die angemeldeten Kinder außerunterrichtliche Angebote, die ihnen Raum und Beachtung für ihre besonderen Lernbedürfnisse bieten:
www.schleswig-holstein.de/Bildung
> Schulische Bildung > Schulartübergreifende Themen > Begabtenförderung
Für Kinder mit „besonderen Bedürfnissen“ wird vor allem ab der 3. Jahrgangsstufe ein Lernplan geschrieben, in dem weitere Entwicklungsschritte formuliert und mit Eltern und Kind vereinbart werden.
Ein weiterer „Baustein“ unserer individuellen Förderung liegt in der Entwicklung der motorischen Kompetenz unserer Schulkinder, da wir wissen, dass diese eine wesentliche Grundlage bedeutet für Konzentrationsfähigkeit und Lernen überhaupt. Darum findet sich – entsprechend der Entwicklungsstufe – in unserem Stundenplan ein breit gefächertes Bewegungsangebot: eine Schwimmstunde pro Woche für alle Kinder, eine Stunde Psychomotorik und eine Sportstunde für die Eingangsstufe (Klasse und Klasse 2), je eine Stunde Sport und eine Stunde Sportspiele für den 3. und 4. Jahrgang, Handball-AG für die Kinder der 1. und 2. Klasse (gesponsert durch die „Elligators“, Förderverein des TSV Ellerbek) und bisher auch je eine Tischtennis-AG-Stunde für die Klassen 1 und 2 sowie 3 und 4, ausgerichtet durch die Tischtennissparte des TSV Ellerbek (Projekt „Schule und Verein“).

Förderung der sozialen Kompetenz
Die Entwicklung und Förderung der sozialen Kompetenz unserer Schüler und Schülerinnen ist für uns von großer Bedeutung. Mit folgenden „Maßnahmen“ versuchen wir Entwicklung in diesem Bereich zu initiieren:
- Patenschaften
Damit unsere Schulanfänger schnell in das Schulleben hineinwachsen und sich als Mitglied der Schulgemeinschaft fühlen können, bekommen sie einen Paten aus dem 3. Jahrgang an die Seite gestellt. Der überreicht und erklärt unsere Schulordnung, ist in den Pausen behilflich und ansprechbar und offen für alle Fragen, die sich im Schulalltag ergeben können. Zugleich übernehmen unsere Drittklässler durch dieses Patenamt Verantwortung für das Gelingen des Miteinanders und erleben sich als „Große“.
- Pausenhofdienst
Verantwortung für die Schule übergeben wir an unseren 2. Jahrgang. Es ist die Aufgabe wechselnder Kindergruppen, den „Müll“ auf den beiden Pausenhöfen einmal täglich aufzusammeln. So erhoffen wir uns eine intensivere Identifikation mit der Schule und Einsicht in wichtige Gepflogenheiten (Sauberkeit und Ordnung).
- Pausenhelfer
Seit Jahren machen wir gute Erfahrungen mit dem Amt der „Pausenhelfer“. Nach festgelegtem Plan werden Jungen und Mädchen aus unseren 3. und 4. Klassen abwechselnd für den Pausenhelfer-Dienst eingeteilt. Ihre Aufgabe ist es in Unterstützung der Lehrkräfte zu Beginn der Pause dafür zu sorgen, dass sich alle anderen Mitschüler und Mitschülerinnen zügig in die festgelegten Pausenbereiche begeben und nicht in ihren Klassenräumen oder auf den Schulfluren unbeaufsichtigt aufhalten. Danach halten sich die Pausenhelfer in der Pausenhalle und den beiden Pausenhöfen auf und unterstützen die Einhaltung der Pausenregeln. Außerdem bieten sie sich, sofern gewünscht, als Vermittler in Problemsituationen an. Seit Ende Mai 2008 übernehmen jeweils zwei Pausenhelfer auch die „Büchereiaufsicht“. Sie teilen die Platzhalter aus, verweisen auf Ruhe und auf Ordnung beim Zurückstellen der Bücher am Ende der Pause, eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Als Zeichen ihres Amtes tragen die Jungen und Mädchen ein gelbes Band bzw. ein blaues Band als „Büchereiaufsicht“.
- Der Schülerrat
Seit dem Schuljahr 2002/2003 gibt es in der Hermann-Löns-Schule den Schülerrat.
Wir, die gewählten Klassensprecher und Klassensprecherinnen aus den 3. und 4. Klassen, bilden den Schülerrat.
Einmal in der Woche treffen wir uns mit der Schulleiterin, Frau Leipold, in der 6. Stunde. Dann sprechen häufig über Probleme, die wir selber in der Schule beobachtet haben oder die uns mitgeteilt wurden und versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden. Manchmal laden wir auch Kinder zu uns in die Sitzung ein, um mit ihnen gemeinsam ein Problem zu lösen.
Damit es bei uns in der Schule friedvoller zugeht, überlegen wir uns Regeln, die für alle von Nutzen sind.
Über unsere Sitzungen wird ein Protokoll geschrieben und von uns in den Klassen meistens am nächsten Tag vorgetragen.
Wir fühlen uns für unsere Schule verantwortlich und helfen durch unsere Arbeit mit, dass alle Spaß an der Schule haben und sich wohl fühlen können.
Jana, Sandy, Carlotta, Sina, Len
(Juli 2008)
Das wollen wir noch zum Schülerrat sagen (letzte Sitzung am 16.07.08):
Jana: Mir hat es Spaß gemacht, in den 1. Klassen vorzutragen, weil die Kinder da zuhören.
Sandy: Der Schülerrat ist lustig.
Carlotta: Ich mag den Schülerrat, weil sich die Kinder durch uns wohler fühlen in der Schule.
Sina: Im Schülerrat merke ich, dass Probleme von Kindern wirklich ernst genommen werden.
Len: Ich fand es gut, dass wir durch den Schülerrat den anderen Kindern eine freundlichere Umgebung gestalten konnten.

- Die Streitschlichter
Seit dem Schuljahr 2007/2008 bzw. seit Dezember 2007 (fehlender Raum wegen eines Brandschadens im November) gibt es die Streitschlichter in der Hermann-Löns-Schule. Dazu wurden – von langer Hand durch die AG „Soziale Kompetenz“ initiiert – ab Februar 2007 zehn Jungen und Mädchen aus dem damaligen 3. Jahrgang durch zunächst zwei Lehrerinnen - später eine Lehrerin - zu Streitschlichtern ausgebildet. Dazu trafen sie sich einmal wöchentlich, montags in der 6. Stunde, erarbeiteten Regeln, übten Gesprächsführung, lernten sich selber in Rollenspielen kennen und bereiteten sich intensiv auf ihr Amt vor. Diese Ausbildung beschlossen sie mit einem „Zeugnis“. Nachdem uns die Gemeinde Ellerbek mit Sicht auf die Wichtigkeit dieses Projektes die Hinzugewinnung und Gestaltung eines Streitschlichterraumes ermöglichte, sollten die Streitschlichter nach den Herbstferien 2007 ihre Arbeit beginnen. Dieser Termin musste ausgesetzt werden, da der neue Streitschlichterraum aufgrund eines Brandschadens in der Schule bis Ende November als „Ersatzlehrerzimmer und Schulbüro“ benötigt wurde.
Im Dezember war es dann soweit! Die ausgebildeten Streitschlichter gingen durch die Klassen und machten „Werbung“ für sich und ihre Aufgabe. Seitdem haben täglich zwei Streitschlichter in der zweiten Pause Dienst und widmen sich den Problemen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen. Sie werden darin unterstützt durch die Präsenz eines Erwachsenen im Raum, der sich allerdings nur einbringt, wenn das Problem zu schwierig ist oder die Schlichtung in eine Sackgasse gerät.
Bis zum Beginn der Ausbildung der nächsten Streitschlichtergruppe aus den 3. Klassen zum zweiten Halbjahr 2007/2008 trafen sich die amtierenden Streitschlichter weiterhin montags, um ihre „Fälle“ zu besprechen und sich weiter in Gesprächsführung und Konfliktbearbeitung zu üben. Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 wird dann eine zweite Gruppe von Streitschlichtern die Arbeit fortführen.
- Igel-Projekt
Das Igel-Projekt wurde mit Beginn der Verlässlichkeit zum Schuljahr 2003/2004 möglich, als die Gemeinde Ellerbek der Schule begann, zusätzliche Stunden für eine sozialpädagogische Fachkraft, die Leiterin der Betreuungsgruppe, zu finanzieren.
Das Igel-Projekt ist gedacht für Kinder der Eingangsstufe (Klasse 1 und Klasse 2), die den Lehrkräften dadurch auffallen, dass sie Schwierigkeiten im sozialen Miteinander haben, sich im Unterricht nur ungenügend konzentrieren können, sich schwer tun im Einhalten von Regeln, aber auch für Kinder, die sich außergewöhnlich still und ängstlich geben.
Einmal in der Woche finden Kinder so in einer Kleingruppe die Möglichkeit, sich besser kennen zu lernen, Gehör und Entlastung zu finden, über ihre Verhaltensweise nachzudenken und alternative Lösungswege im Miteinander zu gestalten.
Zur Anwendung kommen im Rahmen des Igel-Projektes kindgemäße Methoden wie z. B. Geschichten hören und über Geschichten nachdenken, Rollenspiele, kreative Angebote usw.
Kooperation
Das Kollegium der Hermann-Löns-Schule hat den Kooperationsgedanken bereits im Schulprogramm festgeschrieben. Kooperation findet statt in Form der:
- Zusammenarbeit im Kollegium
Selbstverständlich sind für uns schon immer der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Kollegen, die gemeinsam in einer Lerngruppe unterrichten – ebenso wie der in Parallelklassen unterrichtender Kollegen.
Seit dem Frühjahr 2008 haben sich „Stufenteams“ gebildet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in regelmäßig stattfindenden Arbeitssitzungen Ziele und Inhalte zu fixieren und Unterricht gemeinsam vorzubereiten.
- Zusammenarbeit mit Eltern
Uns ist es wichtig, dass es möglich ist, mit den Eltern „unserer Kinder“ vertrauensvoll zusammenarbeiten zu können. Regelmäßiger Austausch ist wünschenswert, in schwierigen Situationen unverzichtbar.
Gerne nehmen wir die Unterstützung von Eltern an in Form von „Lesemüttern oder Lesevätern“, als „Schwimmbegleiter“, als Begleiter bei Ausflügen (sofern notwendig), als Unterstützer bei schulischen Veranstaltungen (Bundesjugendspiele, Adventsbasar, Schulfeste, Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen usw.) oder auch als Mitglieder in Konferenzen, als Klassenelternbeiräte und Partner in Arbeitsgruppen. Viele Dinge wären ohne die gute Zusammenarbeit mit den Eltern gar nicht möglich.
Vielen Dank dafür!

- Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte
Schule und Kindertagesstätte liegen in Ellerbek unmittelbar nebeneinander auf dem Gelände des Schul- und Sportzentrums. Dadurch ergeben sich automatisch Berührungspunkte, zumal auch zahlreiche Geschwisterkinder unserer Schulkinder in der Kindertagesstätte betreut werden. So sind Terminabstimmungen seit langem selbstverständlich.
Von Zeit zu Zeit gibt es gemeinsame „Dienstbesprechungen“, z. B. zur Vor- oder Nachbereitung des Unterrichtsspiels, bei dem wir seit drei Jahren durch Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte unterstützt werden. Zusammenführend sind aber auch gemeinsam interessierende Fachthemen wie die „Sprachentwicklung“ oder „motorische Entwicklung“ der Kinder. Außerdem veranstalten Schule und Kindertagesstätte gemeinsam „Themenelternabende“ mit Referenten zu unterschiedlichen Themen.
Informelle Gespräche sind keine Seltenheit, vor allem seit dem Schuljahr 2007/2008 eine Kooperationsstunde pro Woche im Plan der Schule fest eingeplant ist. So werden Elternabende teilweise gemeinsam vorbereitet und gestaltet. Sowohl Schule als auch Kindertagesstätte sind offen für gegenseitige Hospitationen.
Im Sommer 2006 haben Schule und Kindertagesstätte mit großem Zuspruch ein gemeinsames Sommerfest veranstaltet. Ein weiteres ist für Sommer 2009 angedacht.
- Zusammenarbeit mit dem Sportverein TSV Ellerbek
Schon im Kleinkindalter haben nahezu alle Ellerbeker Kinder an sportlichen Aktivitäten des Sportvereins teilgenommen. Auch durch die räumliche Nähe setzt sich eine aktive Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein für die Kinder während ihrer Grundschulzeit fort. So werden z.B. direkt im Anschluss an den Vormittagsunterricht eine Handball-AG oder eine Tischtennis-AG angeboten.
- Zusammenarbeit mit der Kirche
Die vielfältigen Aktivitäten der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde werden allen Kindern während des Schuljahres bekannt gemacht. Jedes Jahr findet vor der Einschulungsfeier der neuen Erstklässler in der Schule ein Einschulungsgottesdienst statt. Regelmäßig besuchen die vierten Klassen einen gemeinsam besprochenen Gottesdienst zum Reformationstag oder zum Buß- und Bettag.
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